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Auf dem Gebiet der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU) hat sich eine Sprache mit vielen Fachbegriffen entwickelt, die ein Außenstehender kaum noch versteht. Wir erklären Dir hier einige Begriffe und stehen natürlich für Rückfragen zur Verfügung 🙂

AAK

Atemalkohol-Konzentration Alkoholkonzentration (in mg/l gerechnet)

 

Abstinenz bei Alkohol

Abstinenz ist der völlige Verzicht auf Alkohol. Der Nachweis der Abstinenz kann mit Haaranalysen auf das Alkoholabbauprodukt EtG geführt werden Die Vollabstinenz wird notwendig, wenn ein Alkoholmissbrauch diagnostiziert wurde.
Wichtig: Leberwerte sind dazu NICHT mehr ausreichend.

 

Abstinenznachweis bei Alkohol

Es gibt folgende Verfahren in der Labordiagnostik, mit denen Du Deine Alkoholabstinenz für die MPU nachweisen kannst:
1. Urinuntersuchung auf Etylglucuronid (EtG)
2. Haaruntersuchung auf Etylglucoronid (EtG)
Grundsätzlich empfehlen wir aus Kostengründen am ehesten die Haaranalysen bei unserem Partnerlabor Dr. Wisplinghoff

Abstinenznachweis bei Drogen

vgl. Drogenscreenings.

Akteneinsicht vor der MPU

Wichtig ist zu wissen, was alles in Deiner Führerscheinakte steht. Dann erleben wir keine bösen Überraschungen in der MPU.

Bevor Du der Fahrerlaubnisbehörde Dein Einverständnis gibst, Deine Akte an den MPU-Gutachter (MPI-Stelle) zu schicken, sollten wir oder Dein Rechtsanwalt Einsicht in Deine Akte nehmen und prüfen, ob Teile dieser dem Verwertungsverbot (Verjährung) unterliegen.
Wenn dies der Fall sein sollte, bitten wir höflich darum, dass diese Teile aus Deiner Akte entfernt werden.

Alkoholabbau

Die stündliche Abbauquote liegt bei ca. 0,1 – 0,2 Promille, durchschnittlich bei 0,15 Promille. Ein Autofahrer sollte, wenn er Alkohol getrunken vorsichtshalber immer mit 0,1 Promille Abbauzeit rechnen, denn niemand weiß genau, wie viel er abbaut! Es gibt auch bis heute noch keine wissenschaftlich exakte Formel, die den Alkoholabbau bestimmen kann. Die obigen Angaben sind dabei nur Näherungswerte.

 

Alkoholabusus

Alkoholabusus oder Alkoholmissbrauch: der Alkoholkonsum ist hier über eine längere Zeit gesteigert, wobei die Trinkmengen so erheblich sind, dass es evtl. zu Schädigungen an der Leber oder anderen Organen des Körpers oder zu einer Veränderung der Persönlichkeit kommen kann.

 

Alkoholproblem und MPU

Bei der MPU wird von einem Alkoholproblem gesprochen, wenn es dem Betroffenen nicht gelingt seinen Alkoholkonsum bzw. seine Trinkgewohnheiten dauerhaft und hinreichend zu kontrollieren.

 

Amphetamin

Hochwirksames Aufputschmittel – macht Spaß, ist aber gefährlich. Und öfters mal mit Rattengift oder anderen unappetitlichen Sachen gestreckt. Für die MPU bedeutet Amphetamin meistens 1 Jahr Abstinenz, wir können das aber auch mit weniger hinbekommen.

 

Bagatellisierung bei der MPU

Ein Beispiel: Der MPU-Gutachter stellt Fragen wie: „Wie kam es zu der Trunkenheitsfahrt? Sehen Sie im Nachhinein die alkoholisierte Fahrt als gefährlich an? Waren Sie Ihrer Meinung nach noch fahrtüchtig?“
Oft wird dann vom Prüfling bei der MPU die Sache harmlos dargestellt: „Das war ja gar nicht so schlimm, ich habe noch gut Auto fahren können, ich kann einiges vertragen.“
Das Bagatellisieren des früheren Verhaltens sieht der MPU-Gutachter prognostisch als sehr ungünstig an.
Bagatellisierungstendenzen führen deshalb oft zu einem negativen Gutachten.

 

BAK

Blutalkoholkonzentration (Promille Alkohol im Blut).
Beispiel: Jemand hat eine Promille, d.h., dass 1 Gramm Alkohol in 1000 Gramm Körpergewebe enthalten sind.

 

BASt

Bundesanstalt für Straßenwesen, oberste Behörde und Kontrollorgan für Begutachtungsstellen

 

BfF

Begutachtungsstelle für Fahreignung. Wir arbeiten mit der AVUS ( Backlink: https://www.avus-service.de/ ) und der ABV ( Backlink https://abv-gmbh.com/ ) und machen dort seit Jahren gute Erfahrungen im Umgang mit unseren Klienten.

 

Blutalkoholkonzentration
vgl. BAK

BtmG

Abkürzung für Betäubungsmittelgesetz. Darin ist geregelt, welche Substanzen wie verboten sind. Meist völlig willkürlich und politisch motiviert.

 

BZR

Abkürzung für Bundeszentralregister

 

Cannabis

Cannabis ist der Oberbegriff für verschiedene Produkte aus der Hanfpflanze. Das darin enthaltene THC macht high, CBD beruhigt. Cannabis verträgt sich nicht besonders gut mit dem Straßenverkehr. Deshalb wird bei einer Autofahrt nach der Party im Cannabisbeet fast immer eine MPU angeordnet.

 

Cannabiskonsum und MPU

Hier wird unterschieden zwischen Probierstadium (experimenteller Konsum) – gelegentlichem und gewohnheitsmäßigem Konsum (regelmäßigem Konsum).

Probierstadium oder experimenteller Konsum von Cannabis

Unter Probierstadium versteht man einen einmaligen, seltenen Konsum oder höchstens einmal im Monat.
Nach §14 Abs.1 der Fahrerlaubnis-Verordnung ordnet die Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) zwingend ein ärztliches Gutachten an – auch bei nur einmaligem Konsum!
Aber – im Rahmen der Verhältnismäßigkeit kann auch „nur“ ein ärztliches Gutachten in Form eines Drogenscreenings verlangt werden, also ein Haar- oder Urintest, mit dem festgestellt wird, ob und in welchem Umfang in der Vergangenheit Drogen konsumiert wurden.

Gelegentlicher Konsum von Cannabis

Gelegentlicher Konsum heißt hier mehrmals im Monat.
Hier kann bereits die Beibringung einer MPU verlangt werden, wenn anhand von konkreten Diagnosen Zweifel an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges bestehen, z.B. keine Trennung von Konsum und Fahren.

Gewohnheitsmäßiger Konsum von Cannabis

Wenn der Konsum oft oder fast täglich erfolgt, ist die MPU zwingend notwendig.

Je nach fortgeschrittener Drogenproblematik können bis zu 12 Monate Abstinenz gefordert werden. Aber da finden wir immer die passende Lösung.

 

CDT-Wert

Ein besonderer Wert bei den so genannten Alkoholmissbrauchsmarken (kohlenhydratdefizientes Transferrin). Ist prinzipiell aussagekräftiger als Leberwerte, aber mit Haaranalysen fast obsolet.

 

CTU

Abkürzung für Chemisch-Toxikologisch-Untersuchung. Diese folgt besonderen Kriterien und Anforderungen, die für eine MPU erfüllt werden müssen.

 

Drogen und MPU – Klassifizierung nach harten und weichen Drogen?

Eine Klassifizierung nach harten und weichen Drogen ist mehr oder weniger willkürlich und wird zu Recht kritisiert.
Zu den harten Drogen zählte man u.a. Heroin, Kokain, Crack, Amphetamine, Ecstasy, LSD und psychoaktive Pilze.
Zu den weichen Drogen zählte man Cannabis (Haschisch und Marihuana), Alkohol, Tabak etc. Wie willkürlich und überholt diese Einteilung diese Einteilung ist, sieht man am folgenden Beispiel: Zu den harten Drogen zählt LSD. Trotz aller Gefährlichkeit dieser Droge macht sie aber nicht abhängig.
Die sogenannten weichen und gesellschaftlich akzeptierten, nicht illegalen Drogen wie Alkohol und Nikotin fordern heute bei uns bei weitem, die meisten Todesopfer.

 

Drogenscreenings

Drogenscreenings werden bei oder für die MPU gemacht, damit eine Drogeneinnahme/ Konsum ausgeschlossen werden kann.
Die Untersuchung von Blut und Urin sind am gängigsten. Für einen längerfristigen Zeitraum werden vor allem die Haare der Untersuchung zugeführt. Wir empfehlen (sofern vorhanden) grundsätzlich Haaranalysen.

 

Einstellungsänderung

Sollte man vollzogen haben, um die MPU zu bestehen.

 

Ecstasy (MDMA)

Ecstasy ist eine Sammelbezeichnung für stimulierende synthetische Drogen.
Macht wohl ziemlich viel Spaß (laut einigen Klienten).
Ecstasy kann aber auch zum Ausbruch von Psychosen (Geisteskrankheiten) führen, bedrohliche Ängste, Neigung zum Selbstmord, Panikattacken, Leber- und Nierenversagen. Bleibende Schäden am Nervensystem möglich. Schon der Konsum von einigen Tabletten kann zu nicht mehr gut zu machenden Hirnschäden/ Gedächtnisstörungen führen.
Pillen sind dabei die unsicherste Konsumform, da in einer Pille echt viel drin sein kann.
Grundsätzlich ist aber auch bei diesen Partydrogen eine Abstinenz von einem halben Jahr nach vorheriger Abklärung mit der Begutachtungsstelle möglich.

 

EtG

EtG (Ethylglucuronid) ist ein Abbauprodukt von Alkohol. Kann man in Haaranalysen auch wunderbar für den Nachweis von kontrolliertem Trinken benutzen.

 

Exploration bei der MPU

Der MPU-Gutachter will bei der Exploration wissen, ermitteln, welche psychischen (geistig, seelische) Vorgänge bei Ihnen ablaufen. Man könnte das Wort Exploration auch vielleicht mit Interview übersetzen.
Die Exploration ist für die meisten der wichtigste Teil der gesamten MPU-Prüfung und dauert in der Regel zwischen 40 und 60 Minuten. Die Dauer des Explorationsgespräches ist kein Indikator für ein positives oder negatives MPU-Gutachten.

 

Fragebögen bei der MPU

Bei der MPU sind fast immer Fragebögen auszufüllen. Die AVUS sendet den Fragebogen vor der MPU den Betroffenen nach Hause, damit man diesen MPU-Fragebogen in Ruhe ausfüllen kann. Die ABV macht für das Ausfüllen des Fragebogens und den Reaktionstest einen gesonderten Termin, so dass die Exploration später entspannt stattfinden kann.
Die MPU-Fragebögen dienen dem MPU-Gutachter dazu, einen ersten Eindruck vom Betroffenen zu bekommen und sind auch oft die erste Grundlage für seine Fragen für das MPU-Gespräch (Exploration). Zudem dienen sie dem MPU-Gutachter dazu, evtl. Widersprüche zwischen den schriftlichen Antworten und dem mündlichen Angaben aufzudecken.

 

Fragestellung bei einer MPU

Die MPU befasst sich mit unterschiedlichen Auffälligkeiten, so zum Beispiel mit Alkohol, Punkten, Drogen, Straftaten oder Medikamentenmissbrauch.

Die Untersuchungsstellen (BfF) haben nun die Aufgabe von der Verwaltungsbehörde (Fahrerlaubnisbehörde) bekommen, diese Auffälligkeiten unter folgenden Fragestellungen (Gesichtspunkten) zu prüfen:

Die Fragestellung bei Alkohol könnte so gestaltet sein:

„Ist zu erwarten, dass der Untersuchte auch zukünftig ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss führen wird und / oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges in Frage stellen?“

Die Fragestellung für „Drogenkonsumenten“ könnte so gestaltet sein:

„Ist zu erwarten, dass der Untersuchte auch künftig ein Kraftfahrzeug unter Drogeneinfluss führen wird und/ oder liegen als Folge eines Drogenkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs in Frage stellen?“

Die Fragestellung für „Punktesammler“ könnte so gestaltet sein:

„Ist zu erwarten, dass der Untersuchte auch zukünftig erheblich gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?“

Die Fragestellung bei Straftaten könnte so gestaltet sein:

„Ist aufgrund der Straftaten zu erwarten, dass der Untersuchte auch gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen und / oder künftig allgemeine Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr begehen wird?“

Die Fragestellung bei einem hohen Aggressionspotential könnte so gestaltet sein:

„Ist trotz der Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotential (Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung) zu erwarten, dass Frau xxx die körperlichen und geistigen Anforderungen an das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs der Gruppe … im Verkehr erfüllt?“

Die Fragestellung bei Gesundheitsstörungen oder Krankheit könnte so gestaltet sein:

„Liegt bei dem Untersuchten eine Gesundheitsstörung oder Krankheit vor, die für die Eignung erheblich ist“
„Kann der Untersuchte trotz Gesundheitsstörung oder Krankheit ein Kraftfahrzeug der Klasse B … führen?“

 

Fahreignungsbegutachtung

Anderes Wort für MPU

 

Gamma-GT

Leberwert. Veraltet. Wird aber irgendwie immer noch erhoben. Scheint also eine gewissen Daseinsberechtigung zu haben.

 

GOT

Leberwert. Veraltet. Wird aber irgendwie immer noch erhoben. Scheint also eine gewissen Daseinsberechtigung zu haben.

 

GPT

Leberwert. Veraltet. Wird aber irgendwie immer noch erhoben. Scheint also eine gewissen Daseinsberechtigung zu haben.

 

Haaranalyse

Die Haaranalyse kann auf Drogen oder Alkohol erfolgen. Das Schöne ist, dass man mit Haaranalysen bei Alkohol nicht nur Vollabstinenz sondern auch kontrolliertes Trinken nachweisen kann.
In der Regel sind Haaranalysen günstiger als ein Urinscreening bei den Begutachtungsstellen. Wir arbeiten in diesem Bereich ausschliesslich mit dem für forensische Zwecke nach DIN ISO 17025 akkreditierten Labor Dr. Wisplinghoff zusammen.
Eine Jahresabstinenz auf Drogen bekommen wir so für 180€ hin.

 

Haschisch

vgl. Cannabis

 

Idiotentest

Im Volksmund wird die MPU oft lapidar Idiotentest genannt. Können wir so nicht bestätigen. Die meisten Klienten waren bisher keine Idioten. Aber wir helfen auch den richtigen Vollidioten weiter.

 

KBA

Kraftfahrt Bundesamt. Flensburg. Kennt man.

 

Kokain

Auch bekannt als Yayo, Schnee im Sommer oder Flex.
Kokain ist heute der wohl weltweit am häufigsten verbreitete psychoaktive Pflanzenstoff. Teuer im Ankauf und gibt es nur aus Kolumbien. Ist oft fies mit Amphetamin gestreckt. Macht irgendwann abhängig, aber vorher angeblich auch viel Spaß. Meistens benötigen wir nach aktenkundigem Kokainkonsum ein Jahr Abstinenz, bei gut erklärtem Probierkonsum gehts aber auch kürzer.

 

Kontrolliertes Trinken

Ganz allgemein gesagt, bedeutet kontrolliertes Trinken, sein eigenes Trinkverhalten reduziert und im Griff zu haben.
Um vom problematischen Trinken zum kontrollierten Trinken zu kommen, gibt es verschieden Wege, die wir gemeinsam erörtern können.

 

Leberwerte bei der MPU

Konsumierter Alkohol wird zu ca. 95 % in der Leber abgebaut.
Übermäßiger Alkoholkonsum führt zur Überlastung der Leber und einer Schädigung der Leberzellen. Die Folge kann auch sein, dass das „Gift Alkohol“ nicht mehr vollständig abgebaut werden kann.
Der Zustand der Leber kann durch die Leberwerte / Leberfunktionswerte bestimmt werden.
Zum Ausschluss einer Leberschädigung durch starken Alkoholkonsum werden bei der MPU Leberenzyme (GOT, GPT, GGT) bestimmt.
Allerdings sind diese Leberwerte in der MPU nach aktuellen Stand der Wissenschaft nicht mehr aussagekräftig genug, um bspw. eine Abstinenz zu belegen.

 

Marihuana

vgl. Cannabis.

 

MPI

Abkürzung für Medizinisch-Psychologisches Institut, anderes Wort für Begutachtungsstelle

 

MPU

Abkürzung für Medizinisch-Psychologische -Untersuchung.

 

MPU-Gutachten

Das durch die Behörde angeordnete MPU-Gutachten darf nur von einer amtlich anerkannten Untersuchungsstelle (z.B. Avus, ABV) angefertigt werden. Die im Gutachten erstellte Verhaltensprognose dient dem Straßenverkehrsamt der Führerscheinstelle als Grundlage für die Entscheidung darüber, ob Sie Ihre Fahrerlaubnis wieder bekommen oder nicht.

 

MPU-Literatur

Wir arbeiten mit der aktuellen Literatur und den aktuellen Beurteilungskriterien:
Urteilsbildung in der Fahreignungsbegutachtung – Beurteilungskriterien (3. Auflage, 2013, Kirschbaumverlag)
Darin enthalten sind alle Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen,um die MPU erfolgreich zu bestehen.

 

MPU-Vorbereitung

Das ist unser Job.
Aber selbstverständlich könnt Ihr Euch auch bei anderen Stellen gerne informieren.
Damit Ihr nicht abgezogen werdet, solltet Ihr aber Folgendes beherzigen:

Sehr vorsichtig sein sollte man bei MPU-Angeboten, die eine Erfolgsgarantie aussprechen. Einen Erfolg kann Dir niemand versprechen, auch nicht dann, wenn Du 3000€ oder mehr auf den Tisch legst.
Viele von unseren Kunden haben uns auch schon berichtet, dass manche MPU-Vorbereiter mit MPU-Gutachtern zusammen arbeiten. Prinzipiell im Sinne von Bestechung oder ähnlichem. Egal, wer Dir das erzählt, Du solltest es nicht glauben. Denn kaum ein MPU-Gutachter wird so dumm sein, für ein paar Euro oder für ein paar tausend Euro seine ganze Karriere aufs Spiel zu setzen. Schliesslich wird den Gutachtern dadurch, wenn es auffällt, jegliche Existenzgrundlage entzogen.
Andere – oft unseriöse MPU-Vorbereiter – bieten eine „Geld-zurück-Garantie“ an. Diese Berater wollen sich meist mit diesem MPU-Angebot eine Qualität (für sehr viel Geld) geben, die meist nicht vorhanden ist – und leider ist es meist so, dass diese Firmen, sollte man ein negatives MPU-Gutachten bekommen, sich mit AGB-Klauseln und Kleingedrucktem aus der Affäre ziehen.
Darauf solltest Du achten, wenn Du Dich informierst. Dann landest Du hoffentlich bei einem seriösen Berater – am liebsten natürlich bei uns.

 

Pechvogelmentalität bei der MPU

Viele Autofahrer glauben, dass nur sie Pech gehabt haben, nur sie erwischt worden sind …“es fahren doch alle ständig zu schnell – ich habe halt einfach Pech gehabt!“
Die MPU-Gutachter bezeichnen dies als „Pechvogelmentalität“.
Dies ist übrigens ein Ausschlusskriterium für das Bestehen der MPU.

 

Pilze

Pilzdrogen mit psychoaktiven Wirkstoffen sind seit Jahrtausenden bekannt. Der bekannteste Wirkstoff bei Pilzen ist das sog. Psylocibin. Auch wenn es sich bei den Pilzen um Naturprodukte handelt, fallen diese unter das Betäubungsmittelgesetz und sind demnach illegale Drogen. Magic Mushrooms sind vor allem in der Trance-Szene sehr beliebt.

 

Promille (o/oo)

Beschreibt den Blutalkoholgehalt.

 

Sperrfristverkürzung / Sperrfristabkürzung

Auszug aus dem §69 a Abs.7 Satz 1 StGB: „Ergibt sich Grund zur Annahme, dass der Täter […] nicht mehr ungeeignet ist […] . so kann das Gericht die Sperre vorzeitig aufheben. Die Aufhebung ist frühzeitig zulässig, wenn die Sperre vorzeitig aufheben. Die Aufhebung ist frühestens zulässig, wenn die Sperre drei Monate […] gedauert hat.“
Wenn Du Dich frühzeitig bei uns anmeldest, helfen wir Dir dabei, zusammen mit unseren Partner-Anwälten, eine Verkürzung der Sperrfrist zu erwirken.

 

THC

Psychoaktiver Wirkstoff von Cannabis. Das fiese an THC ist, dass es fettlöslich ist. Daher lagert es sich im Körper ab und bildet sogenannte Depots. Mit Hilfe des THC-Carbonsäurewertes (THC-COOH) kann man eine Aussage darüber treffen, ob Du Dauerkonsument oder Gelegenheitskonsument bist. Natürlich nur annährend. Denn es gibt bis heute keine exakte Formel, um den Abbau von THC im Körper zu berechnen.